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Backgammon - mehr als nur ein Brettspiel
Backgammon zählt zu einem der ältesten Brettspiele der Welt. Über seinen Ursprung wird heftig debatiert, da man in verschiedenen, meist arabischen Ländern bei archäologischen Ausgrabungen jahrtausend alte Brettspiele fand, die dem heutigen Backgammon sehr ähneln. Aufgrund seines Alters haben sich im Laufe der Zeit auch verschiedenste Ausprägungen und Spielregeln entwickelt.Backgammon erfordert eine gute Kombinationsgabe, Geschick, Strategie sowie eine Portion Glück, da Würfel die wichtigste Rolle beim Spiel übernehmen.
Backgammon ist ein Spiel für zwei Personen. Gespielt wird auf einem in zwei Teile getrenntem Brett. Jede Hälfte besteht aus jeweils sechs gegenüberliegenden Zacken, die Spielfeldern entsprechen.
Zum Spiel gehören 15 weiße und 15 schwarze Steine, die jeweils ein Spieler erhält. Jeder Spieler würfelt mit je zwei Würfeln und rückt seine Steine entsprechend in Richtung seines eigenen Homeboards (Zielbereich). Durch geschicktes Umsetzen der Würfelzahlen können gegnerische Steine geblockt oder aus dem Spiel hinaus geworfen werden. Hinausgewürfelte Steine müssen dann vom Gegenspieler wieder von der Anfangszone aus ins Spiel gebracht werden.
Ziel des auf der ganzen Welt bekannten Spieles ist es, die eigenen Steine, die zu Beginn in der Homeboard des Gegenspielers liegen, in sein eigenes Homeboard zu bringen, um sie dann aus dem Spiel heraus zu würfeln. Der Spieler, der es zuerst geschafft hat, alle seine Steine aus dem eigenen Homeboard hinaus zu würfeln, hat gewonnen.
In den Zeiten des Computers und des Internets wird Online-Backgammon auch oft auf Online-Spiele-Portalen angeboten und erfreut sich einer großen Masse an Spielern, z.b. in Kneipen, und kann auch gut gegen Stress sein. Seit 1979 treffen sich jedes Jahr die besten Spieler der Welt in Monte Carlo, um dort um die Weltmeisterschaft zu spielen.