Aller Anfang ist schwer, das gilt in besonderem Maße auch für Golf spielen. Sicher kann man die ersten Erfahrungen mit Golf auch außerhalb des regulären Golfplatzes sammeln, die meisten Golfplätze haben für Einsteiger reservierte Parzellen, auf denen die Grundtechniken wie Abschlag oder Putten geübt werden können. Auch bieten sich diverse Golfkurse an, die in den Clubs angeboten werden, um Erfahrungen mit Schläger und Golfball zu sammeln. Doch wer erst einmal Gefallen an diesen Sport gefunden hat, der will die volle Herausforderung auf dem Golfplatz erleben, mit seinem Bennington Golfbag auf das Green und dort seine im Training erworbenen Erfahrungen umsetzen.
Dieses ist in den meisten Golfclubs jedoch nicht ohne weiteres möglich; um ein angenehmes und sicheres Golferlebnis für alle Golfer auf dem Platz sicherzustellen, müssen Spieler die Platzreife nachweisen. Diese stellt eine Art Lizenz zum Spielen dar und kann in den meisten Clubs erworben werden, indem man unter Aufsicht eines Professionals eine Runde auf dem Golfplatz spielt und dabei sowohl spielerische Grundfähigkeiten als auch theoretisches Basiswissen unter Beweis stellt. Wer diese Prüfung erfolgreich absolviert erhält die Erlaubnis, den Golfplatz auch zukünftig zu benutzen, entbindet jedoch nicht von der Entrichtung des Greenfees. Da die Platzreifeprüfung keinen offiziellen Charakter besitzt, werden bisweilen unterschiedliche Anforderungen an den Spieler gestellt und ebenso kann es passieren, dass die nachgewiesene Platzreife aus dem Heimatclub nicht in jedem anderen
Golfclub anerkannt wird und somit vor Ort noch einmal absolviert werden. Man sollte also bei dieser zumeist kostenpflichtigen Prüfung sich also besser vorher erkundigen, welche Anerkennung diese Platzreife außerhalb des Clubs besitzt. Ebenso sollte man sich bei der Planung eines Golfurlaubes beim Reiseveranstalter erkundigen, ob die eigene Platzreife am Zielort anerkannt wird, oder ob die Platzreifeprüfung am Urlaubsort abgelegt werden kann. Bei Golfreisen für Anfänger gehört eine Platzreifeprüfung hingegen meistens zum Angebotsumfang des Veranstalters und wird im Katalog ausgewiesen.
Andreas Mettler
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Veröffentlicht am
Samstag, 12 April, 2008
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