Korkfußboden – eine echte Alternative
Ein Korkfußboden lässt sich fast überall einsetzen. Dank einer breiten Farbauswahl trägt er zu einem harmonischen Gesamtbild bei. Weil man ihn gut reinigen und pflegen kann, wird er nicht nur für Wohn-, Ess-, Kinder- oder Schlafzimmer verwendet, sondern auch gerne für Küche und Badezimmer gewählt. Außerdem sind Korkfußböden sowohl weich, warm und druckunempfindlich als auch Wärme und Trittschall dämmend. Da es sich bei einem Korkfußboden um ein Naturprodukt handelt, ist dieser besonders gut für Allergiker geeignet.
Neben all diesen Vorteilen, lässt sich ein Korkboden auch ziemlich einfach verlegen. Genauso wie Fertigparkett ist auch Korkfertigparkett im Handel erhältlich. Das kann normalerweise mit Hilfe eines Klicksystems verlegt werden. Nach dem Öffnen der Verpackung sollten die Korkplatten zur Akklimatisierung ein paar Tage in dem betreffenden Raum lagern.
Für die Verlegung eines Korkfußbodens muss der Untergrund eben, sauber, unbeschädigt und fettfrei sein. Die Platten werden auf Stoß und fest mit dem Untergrund verlegt. Dafür ist ausschließlich Korkkleber geeignet, der außerdem lösemittelfrei sein sollte. Nach der Verlegung darf der Raum mindestens 36 Stunden nicht betreten werden. Falls dennoch Unebenheiten auftreten, kann man diese mit einem Schwingschleifer oder mit 180er Schleifpapier und einem Schleifklotz beseitigen. Danach muss der angefallene Schleifstaub abgesaugt werden. Ein unbehandelter Korkbelag muss nun abschließend mit Hartwachsöl imprägniert werden.
Aufgrund der genannten positiven Eigenschaften ist ein Korkfußboden für Wohnräume gut geeignet, da er ansehnlich und sehr hygienisch ist.