Der Kredit gehört zu den ältesten Finanzprodukten überhaupt. Wohl schon ebenso lange wie es Menschen gibt, gibt es auch den Vorgang des verzinslichen Verleihens, zuerst von Nahrungsmitteln und Sachgütern, später auch von Geld. Heute verstehen wir unter einem Kredit das Verleihen von Geld durch ein Kreditinstitut – in Ausnahmefällen auch durch Privatpersonen (Privatkredite).
Dabei wird ein bestimmter Kreditbetrag an den Kreditnehmer ausgezahlt und dann etappenweise, meist monatlich, zzg. einer Zinslast, wieder an das Kreditinstitut zurückgezahlt. Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Krediten. Die wohl häufigsten sind die “Ratenkredite”. Unter dieser Produktfamilie verbergen sich viele verschiedene Kreditangebote, die je nach Kreditinstitut unter ständige wechselnden Namen angeboten werden. “Autokredite”, “Urlabskredite”, “Möbelkredite” oder andere “…-kredite” sind meist nichts anderes als schlicht und ergreifend “Ratenkredite”. Um einen
Ratenkredit aufzunehmen muss der Antragssteller gegenüber dem Kreditinstitut seine persönliche Situation darlegen und Nachweise erbringen. So wollen die meisten Kreditinstitute neben dem Kreditantrag auch Gehaltsnachweise und eine Unterschrift unter einem Formular haben, welches das Kreditinstitut berechtigt, eine Schufaauskunft einzuholen. Die persönlichen Daten des Kunden werden dann in den Computer der Bank eingegeben. Anhand bestimmter Bewertungskriterien wird dann ein individuelles Scoring erstellt. Auch die Schufaauskunft fließt hier in sehr starkem Maße mit ein. Die Punktezahl, die der Kunde bei dem Scoring erreicht, gibt dann Aufschluss darüber, ob ein Kredit genehmigt werden kann, oder ob er abgelehnt wird. Auch Finanzierungsmittel, wie
Aktienfonds, aus dem Bereich der Baufinanzierungen werden als “Kredite” bezeichnet. Hier sind vor allem das Annuitätendarlehen, das endfällige Darlehen und das Bauspardarlehen oft verwendete Produkte. Allgemein lässt sich noch festhalten, dass die absolute Zahl der Kredite oder
Schweizer Kredit in Deutschland stetig angestiegen ist. Dies liegt wohl daran, dass das durchschnittliche Einkommen gesunken ist, keiner aber auf den gewohnten “Luxus” verzichten möchte.
Veröffentlicht am
Samstag, 10 November, 2007
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