SMS und eine komplizierte Technik?
Jeder kann heutzutage eine SMS versenden und auch lesen. Das SMS versenden ist oftmals das erste was man lernt, hat man sich ein neues Handy angeschafft, noch bevor man sich darum kümmert, wie man telefonieren und Gespräche entgegen nehmen kann. Oder wie man Zusatzfunktionen nutzen und andere Hilfsmittel zur Nutzung von Blue Tooth anschließen kann.Seit dem Jahr 1991 ist GSM Standard für den Mobilfunk entwickelt worden und ist heutzutage auch eine Möglichkeit des Festnetztelefons, bzw. auch dort nutzbar. Seitdem ist diese Technik einheitlich und die Netzbetreiber und die unterschiedlichen Telefone können untereinander kommunizieren. Sendet man eine SMS los, so landet sie nicht etwa beim Empfänger auf dem Handy, nein, sie gelangt erst in die Nachrichtenzentrale des Netzbetreiber und dort wird der Header ausgelesen.
Für die Kodierungen einer Free SMS gibt es drei verschiedene Möglichkeiten. Einmal mittels 7 Bit, für SMS in lateinischen und großen griechischen Buchstaben. Dann 8 Bit und 16 Bit. Diese stehen für binäre Inhalte, Klingeltöne, Bildmitteilungen und Logos. Die 16 Bit Variante ist für BMP, also beschränktes UTF-16. Betriebsmodi einer SMS sind SMS-MO: eine SMS vom Handy an ein anderes Handy über die Nachrichtenzentrale(n). Dann noch SMS-MT: hier fordert ein Handy oder ein anderes Gate eine SMS an ein Handy ab. Die letzte Möglichkeit, die SMS-CB: der Operator aller gebuchten Handys sendet Informationen, und alle Handys die diesen Dienst aktiviert haben, empfangen die CB Mitteilung.
Und das bei all dem technischen Schnickschnack, da fragt man sich doch auch, ob der normale User dies alles versteht, oder ob dieser nicht einfach nur eine Free SMS senden möchte.
Celso Cardozo
gabi.sinzig[at]web[punkt}de