Die Toskana, oder italienisch geschrieben Toscana, ist ein hervorragendes Weinanbaugebiet mit ca. 80.000 Hektar Rebfläche. Entsprechend hat der Weinanbau hier auch eine lange Tradition. Etwa im 10. Jahrhundert begannen zunächst Mönche auf den Hängen Weinreben anzupflanzen. Adlige und das gemeine Volk entdeckten erst viel später als die Mönche den Weinanbau als landwirtschaftliche Bereicherung. Die damaligen Weine waren dann allerdings noch lange nicht mit den Weinen von heute zu vergleichen. Die ersten Anleitungen zur Regulation der Weinproduktion gab es dann zwar schon im Jahre 1716, die Herstellung der verschiedenen Geschmacksrichtungen wurde aber erst im 19. Jahrhundert ausgereift. Heute werden in der Toscana weltweit bekannte Weine hergestellt, so wie der Chianti, der aus der gleichnamigen Region in der Toscana stammt. Der Chianti Classico stammt dabei aus dem eng begrenzten Gebiet zwischen Siena und Florenz, die anderen Chiantis haben statt Classico an der gleichen Stelle den Orts oder Gebietsnamen ausgewiesen.
Weitere bekannte Weine sind unter anderem noch der Morelino, der aus dem Schwemmland der Maremma stammt, der Sassicaia, welcher der einzige Wein Italiens mit einem eigenen DOC ist, der Brunello di Montalcino und der Vino Nobil di Montepulciano, der zu den drei großen Sangiovese-Weinen dieser Region gehört. Nicht zu vergessen natürlich der Lambrusco, der allerdings nicht nur in der Toscana angebaut wird. Ein Weinliebhaber sollte aber ruhig auch mal zu einem der weniger bekannten, selbst angebauten Weine aus der Region greifen. Dabei könnte man durchaus positiv überrascht werden. Die Toscana ist entsprechend durchzogen von einer Vielzahl von Weingütern, die einen Besuch lohnen. Wer auf der Suche nach einem
Ferienhaus in der Toscana ist, sollte daher einmal nicht einfach nur nach einem
Ferienhaus Toscana Umschau halten, sondern direkt nach einem Weingut fragen. Denn mittlerweile bietet eine Vielzahl der Weingüter auch Gästezimmer oder ganze Appartements an und sie sind hervorragend auf die touristischen Bedürfnisse eingestellt ohne dabei von ihrem Charme zu verlieren.
Andreas Mettler
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Veröffentlicht am
Sonntag, 4 Mai, 2008
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