Wirtschaftssituation in NRW
Deutschlandweit scheint die Lage des Arbeitsmarktes momentan recht angespannt.
Die Arbeitsmarktsituation in NRW unterscheidet sich in einigen Punkten von dem restlichen in Deutschland. So stellt sich NRW immer wieder innovativ dar und schafft neue Modelle, die der Integration Langzeitarbeitsloser genauso dienlich sind, wie dem Ausweichen von saisonalen Schwankungen.Von cirka achtzehn Millionen Einwohnern in NRW sind knappe sechs Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. NRW nimmt eine bedeutende Rolle in Wirtschaft und Industrie ein.
Innovationen werden groß geschrieben. NRW bietet verschiedene Integrationsmöglichkeiten für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Auch die Möglichkeit der Arbeitszeitkonten kommt ursprünglich aus Nordrhein-Westfalen. Mit einer Arbeitslosenquote von cirka neun Prozent liegt NRW unter dem Bundesdurchschnitt. Geradezu als Vorzeige-Bundesland wird es mittlerweile bezeichnet.
Durch die Möglichkeit, auch über die Grenzen hinaus zu arbeiten, bietet NRW inländischen Mitbürgern die Alternative, sich als Grenzpendler Jobchancen zu sichern. Andersherum ist Nordrhein-Westfalen attraktiv für Niederländer und Belgier, die hier berufliche Perspektiven nutzen wollen.
Auch in diesem Jahr zieht der Bedarf an Arbeitskräften in Nordrhein-Westfalen an. Natürlich werden die Jahresanfangsmonate negativ davon überschattet, dass saisonal bedingt einige Arbeitskräfte ausgestellt werden, aber gegenüber der Vorjahre verzeichnet man hier bereits einen sehr positiven Trend. Rund vierzehn Prozent weniger waren gegenüber dem Vorjahr auf Arbeitssuche.
Mit knapp 50.000 vakanten Positionen konnte ein hoffentlich gutes Jahr in Nordrhein-Westfalen starten. Der Trend ist steigend; allein im Februar gab es rund ein Drittel mehr Stellenangebote, als im Januar.
Nils Müffler
nils[at]ekonzept[punkt]org