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Wozu ist eigentlich der Carport gut?

Der Carport ist eigentlich nur ein Dach zum Unterstellen des Autos. Es gibt dabei verschiedene Ausführungen. Die einfachsten sind wie Fertiggaragen aus vorgefertigten Elementen zusammengefügt. Meist sind es Holzkonstruktionen mit einem Flachdach. Diese Carports können nach allen Seiten offen sein und dienen nur als Regenschutz für das abgestellte Fahrzeug. Manchmal werden sie auch an den Seiten geschlossen. Dafür kommen dann oft vorgefertigte Zaunelemente, z. B. von Flechtzäunen, zum Einsatz. Die Einfahrt auf der Vorderseite vom Carport ist aber immer offen.Natürlich gibt es auch Konstruktionen, die mit einem größeren Aufwand gefertigt werden. Sie haben dann Satteldächer mit einem Dachstuhl oder auch ein tonnenförmiges Dach. Es gibt auch Ausführungen aus Metall, aus Stahlträgern oder auch aus Aluminium.

Der Vorteil des Carports gegenüber der Garage ist, dass seine Errichtung oft ohne Baugenehmigung möglich ist. Hier sind die Regelungen aber von Land zu Land unterschiedlich, so dass man sich in jedem Fall vorher erkundigen sollte. Teilweise gibt es auch Volumenbegrenzungen, bis zu einer bestimmten Kubikmeterzahl ist die Errichtung dann genehmigungsfrei möglich. Wenn man diese Größe überschreitet, ist vor der Aufstellung das zuständige Bauamt zu fragen. Auch sind unter Umständen vorgegebene Grenzabstände einzuhalten. Man sollte sich also in jedem Fall vorher erkundigen, nicht das es nachher Probleme mit der Baubehörde gibt.
Die Aufstellung geht bei einem einfachen hölzernen Carport relativ einfach. Nur die Stützen müssen fundamentiert werden, ansonsten steht er frei über der Parkfläche. Diese Parkfläche muss natürlich noch gepflastert werden, nicht dass das Auto dann im Rasen versinkt. Aber mit einigem handwerklichen Geschick ist die Aufstellung auch ohne Fachfirma möglich.
Zum Pflastern der Stellfläche bedarf es dabei nur etwas Untergrund, der meist aus Sandstein oder diversen Kieseln besteht. Dieser sollte allerdings so aufgebaut werden, dass ein Frostschutz gegeben ist. Andernfalls kann das Pflaster sich schnell nach oben drücken, sobald der erste Frost einsetzt. Wie tief der Unterbau, wie er in Fachkreisen genannt wird, dann werden muss, hängt immer auch von der jeweiligen Region ab und inwiefern diese von Bodenfrost betroffen ist. Am einfachsten ist es, man fragt den Nachbarn, wie weit sein Frostschutz in die Tiefe reicht, dann kann man diese Angaben gleich für den eigenen Stellplatz verwenden.

Sandra Müller
sandra[at]ekonzept[punkt]org



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